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Review-Poesie


#1

Erlaubt ist nahezu alles, ob Vierzeiler, Limmerick oder Haiku. Hauptsache es macht Spaß zu lesen. :smiley: Ich fange mal an mit ein paar meiner letzten Sichtungen:

[quote]“NOIR - Anime-Serie” (2001)

Regie: Kôichi Mashimo, Matt Greenfield



Noir - ein weibliches Gespann

Voll Schatten die Vergangenheit

Erschossen werden Mann um Mann

Gedehnter Plot und Blut 'ne Seltenheit.
[/quote]

[quote]"FULL CONTACT " (1993)

Regie: Ringo Lam



Coole Posen, schwuler Schurke

Und Action mit geballt’ Gewalt-Gehalt

Mit Chow yun-Fat ist’s keine Gurke

zu Bedauern ist, wer das nicht schnallt.
[/quote]

[quote]"FAILAN " (2001)

Regie: Hae-sung Song



[size=70]Triaden[/size]

[size=150]Trauer[/size]
[/quote]


#2

[quote]“WINDTALKERS” (2002)

Regie: John Woo



Viel Getöse ohne Tauben

Politik gibt’s anderswo

Charaktere zum dran Glauben

Suche man bei Johnnie To.
[/quote]


#3

[quote]“THE GREAT YOKAI WAR” (2005)

Regie: Takashi Miike



Yokai-Trolle, Japans kleine Geister

mit Miike, filmisch noch kein Meister,

steh’n kriegerisch in Reih’

mit Schwert und CGI

vor Kulissen aus Pappe und Kleister.



Gar episch ist die Metzelei

Düster und doch jugendfrei

Wirre Struktur

unterhält nur

Wenn Gehirn noch kein Brei.

[/quote]