Seb's KINOTIPS

HOUSE OF WAX (2005)



Elisha Cuthbert, Chad Michael Murray, Brian Van Holt, Paris Hilton, Jared Padaleck usw



Das Remake von 1953, diesmal inszeniert von Jaume Collet-Serra, ist ein weiteres Glied in der Kette der “Teenager verirren sich in der Pampa und werden von Verrückten abgeschlachtet”-Filme, ABER diesmal richtig.

Collet-Sera fährt bei seinem Regiedebut alles auf was der moderne Horrorfilm zu bieten hat. Vom üblichen Plot, zu newcomer Stars wie Elisha Cuthbert oder Promischlampe Paris Hilton, über grässliche Horroreffekte.



Ich will niemandem die Tour vermasseln und werde diesmal nicht viel über die Story verraten. Nur so viel:

Zwei Pärchen und zwei deren Freunde wollen in eine entfernte Stadt um ein Baseballspiel oder so anzusehen. Einer der 6 war so schlau um im Navigationsystem seiner Karre ein abkürzung rauszusuchen. Mitten in der Nacht campen Sie im freien irgendwo im Nirgendwo. Stück für Stück stossen Sie auf Einheimische (erst in der Nacht ein Truck der Sie ins Gesicht blendet, dann einer der angefahrene Tiere entsorgt).

Am nächsten Tag, verpennt bis um 3 - typisch Teenager, stellen Sie fest dass an einem ihrer Autos der Keilriemen gerissen ist. Während Sich die einen schon mal auf den Weg machen, fahren zwei der Kids mit dem Tierentsorger in das nächste Kaff. Doch dort machen Sie bizarre Entdeckungen. Erst als sich rausstellt, dass einer der Einheimischen dort der mysteriöse Typ im Truck von letzer Nacht ist, und sie ein komisches Wachsmuseum entdecken, gehen den beiden langsam die Lichter auf.

Die anderen kehren wegen Stau auf der Autobahn um, und als sie ebenfalls in dem Kaff eintreffen, hat sich die Spirale des Todes schon angefangen zu drehen… das Metzeln beginnt, denn der Tod lauert hinter Wachsfiguren…



Was mir so gut gefallen hat an dem Film ist die unglaublich originelle (wenn auch geklaute) Idee der Wachsfiguren, die dieses unheimliche Ambiente ausmachen. Auch lässt sich der Regisseur wunderbar lange Zeit und spannt die Zuschauer auf die Folter. Ebenfalls klasse die HOrroreffekte und Gewaltszenen. Dank mangelnder Jugendfreigabe endlich mal wieder ein Streifen der auch wirklich schockt (die neben mir im Kino hätte fast gekotzt, hihi… ). Also wer kein Blut sehen kann oder anderweitig zart besaitet ist, sollte lieber nicht reingehen.



Insgesamt ein echt unterhaltsamer HOrrorstreifen, der alle Register zieht, wunderbar stilistisch ausgestaltet ist und garantiert zu schocken weiss.

Paris Hilton stirbt natürlich besonders schön, und einer der Bösewichte kann mit Leatherface auch optisch gut mithalten (eher so ne Mischung aus Michael Myers und Leatherface eigentlich)…



4 von 5 Sternen.



Kleine Statistik

Gewaltszenen: es spritzt und es wird geschlitzt, allesam ordentlich

Untalentierte Flittchen die sich ausziehen: zumindest teilweise

Unbekannte Schauspieler die sterben: bis auf einen, ja

Der Bösewicht ist behindert: wie immer

Teenies in der Pampa: volle kanne

Die Polizei kommt zu spät: na logo



:slight_smile:



Also ab ins Kino