The Quentin Tarantino Archives logo

Berlinale 2005


#1

Hatte das hier gerade gelesen:



Regisseur Roland Emmerich wird Jury-Präsident der Berlinale 2005- Drei deutsche Filme im Wettbewerb - Starke europäische Festivalbeteiligung

Der deutsche Hollywood-Regisseur Roland Emmerich wird Präsident der Internationalen Jury der Berlinale 2005. Emmerichs internationale Karriere begann mit dem Film Das Arche Noah Prinzip, der 1984 auf der Berlinale lief und weltweite Aufmerksamkeit erregte. Hollywood entdeckte das Talent und es folgten der Oscar-gekrönte Independence Day, Godzilla und The Patriot. 2004 lieferte Emmerich mit The Day After Tomorrow einen aktuellen Beitrag zur Diskussion der Klima-Katastrophe.



Die ersten Filme für den Berlinale-Wettbewerb stehen fest.

Mit dem Eröffnungsfilm Man to Man von Régis Wargnier sind bereits elf Filme, darunter acht Weltpremieren, im Wettbewerb der 55. Internationalen Filmfestspiele Berlin.



In Gespenster, einer deutsch-französischen Ko-Produktion, erzählt Regisseur Christian Petzold (Die innere Sicherheit) die Geschichte der Französin Françoise, deren Tochter als Kleinkind in Berlin entführt wurde. Nach jahrelanger Ungewissheit glaubt sie die Tocher in der Streunerin Nina (Julia Hummer) endlich wieder gefunden zu haben.



Marc Rothemunds Sophie Scholl – Die letzten Tage schildert die letzten sechs Tage im Leben der 1943 in Nazi-Deutschland hingerichteten Mitbegründerin der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“. Julia Jentsch (Die fetten Jahre sind vorbei) spielt die junge Studentin, die ihren Überzeugungen auch dann nicht abschwört, als ihr der Tod droht.



In Hannes Stöhrs episodischer Komödie One Day in Europe werden vor dem Hintergrund eines Champions-League-Finales Touristen in Moskau, Istanbul, Santiago de Compostela und Berlin in Diebstähle verwickelt. Die Emotionen kochen an allen Orten. In der deutsch-spanischen Ko-Produktion spielen u.a. Erdal Yildiz, Florian Lukas, Miguel Lira und Boris Arquier.



Zu den französischen Wettbewerbsbeiträgen gehören Le promeneur du Champ de Mars von Robert Guédiguian und Les temps qui changent von André Téchiné.



Basierend auf der gleichnamigen Biografie von Georges-Marc Benamou erzählt der Regisseur in Le Promeneur du Champ de Mars von den letzten Tagen François Mitterrands, in denen er seinem Vertrauten, einem jungen Journalisten, intimste Geheimnisse und persönliche Erinnerungen offenbart. Michel Bouquet (Toto, der Held) verkörpert den ehemaligen französischen Staatspräsidenten.



In Téchinés Film spielen Catherine Deneuve und Gérard Depardieu ein Liebespaar, das sich nach dreißigjähriger Trennung in Tanger wieder begegnet. Ihre Gefühle füreinander sind längst noch nicht aufgearbeitet.



Der amerikanische Regisseur Wes Anderson, zuletzt mit der Familiengroteske The Royal Tenenbaums im Berlinale-Wettbewerb zu Gast, präsentiert mit The Life Aquatic eine irrwitzige Unterwasser-Komödie über eine exzentrische Familie auf der Jagd nach einem mörderischen Hai. Bill Murray, Willem Dafoe, Anjelica Huston und Owen Wilson spielen die Hauptrollen.



Einen Blick in die selbstzerstörerischen Abgründe einer obsessiven ‚amour fou’ im prüden Großbritannien der 50er Jahre eröffnet Regisseur David Mackenzie in Asylum (USA/Irland): Natasha Richardson spielt die Frau eines Psychiaters, die eine leidenschaftliche Affäre mit einem Patienten ihres Mannes beginnt. In weiteren Rollen sind Sir Ian McKellen (Herr der Ringe) und Hugh Bonneville (Iris) zu sehen.



Mark Dornford-May siedelt seine Filmadaption der Bizet-Oper Carmen U-Carmen e-Khayelitsha (Carmen in Khayelitsha) in den südafrikanischen Townships an und inszeniert sie vollständig in der Landessprache Xhosa. Die Titelrolle in diesem Regiedebüt aus Südafrika spielt die auf internationalen Opernbühnen gefeierte Pauline Malefane, die selbst aus Khayelitsha stammt.



Einen weiteren Blick auf Afrika wirft die britisch-südafrikanisch-italienische Ko-Produktion Hotel Rwanda, die als europäische Premiere außer Konkurrenz im Wettbewerb läuft. Regisseur Terry George erzählt die wahre Geschichte des Hotelmanagers Paul Rusesabagina (Don Cheadle, nominiert für den Golden Globe), der während des Bürgerkriegs über tausend Tutsi-Flüchtlingen Unterschlupf vor der Hutu-Miliz gewährte.



Gu Changwei, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Kameramänner des chinesischen Films (Lebewohl, meine Konkubine), präsentiert bei der Berlinale sein Regiedebüt mit der Weltpremiere Peacock. Er schildert den Alltag einer Familie in einer kleinen Stadt in der Provinz Henan. Die Handlung beginnt nach dem Ende der Kulturrevolution in den siebziger Jahren und endet 1984.






Was haltet ihr von der Wahl Emmerichs?


#2

reine publicity choice sowas. hatte eben nen hit hierzulande und ist deutscher. macht sich halt gut. künstlerisch halte ich nix von dem kerl


#3

Sage so: Ich find´s zumindest irgendwie interessant, zu sehen, für welche Filme er sich denn dann so aussprechen wird, der Roland. Abgesehen davon ist´s mir eigentlich ziemlich igel, wer da auf dem Podium hockt. Vielleicht schaff ich´s dieses Jahr ja sogar mal nach Berlin…



THE LIFE AQUATIC ist allerdings ziemlich spät dran, der startet ja am 24. Februar schon offiziell in den Kinos - unter dem mal wieder saublöden deutschen Verleihtitel DIE TIEFSEETAUCHER. :-X Allerdings kriegt man den dann auf der Berlinale wenigstens in der sicherlich weitaus besseren Originalfassung zu sehen.


#4

Ich will dieses Jahr auch mal auf die Berlinale, ist ja gleich bei mir (die Kinos nur 10 Minuten mitm Auto). Naja werd mal das komplette Programm abwarten, sind bestimmt auch wieder nen paar nette Klassiker dabei.

Allerdings sehe ich Emmerich an sich nicht als einen guten Regisseure an ,da ich seine Filme künstlerisch eher als schlecht empfinde. Aber naja die lieben Veranstalter werden schon wissen was sie an ihm haben ???

Gibt doch so viele andere tolle Regisseure …


#5

jo, werd auch erstmal die liste abwarten und den ein oder anderen streifen reinziehen



wir können ja zusammen hin ;D

die kinos sind nur 15min zu fuß entfernt von mir (die kinos sind doch am potsdammer platz oder?)


#6

Kennt einer ´ne Jugendherberge in der Nähe?? :slight_smile:


#7

Ab dem 01.02. könnt ihr hier das Programm einsehen.

Mensch, bin ich neidisch, dass ihr da alle hinkönnt. seufz



Wäre ja cool, wenn ihr da zusammen hingeht und uns dann hier Bericht liefert.


#8

[quote=“Yoshitsune”]
Kennt einer ´ne Jugendherberge in der Nähe?? :slight_smile:
[/quote]

naja, ne jugendherberge is ja für junge leute gedacht… ;D



altersheim wirste hier schon finden ;D







spaß :wink:



ne also cps, du konntest ja auch izo vor uns sehen auf dem einen fest

jetzt sind wir dran


#9

Eben wir wollen auch mal irgendwas zuerst sehen :slight_smile:. Allerdings bezweifle ich das was auf der Berlinale gezeigt wird an IZO rankommt .

Vielleicht haben wir ja Glück und es wird der neue von Miike oder Kitano .



Hmm ja die Kinos sind am Potsdammer und im Zoopalast war letztes Jahr auch was, ist ja immer ein bischen verteilt. Ja wir in Berlin haben doch auch ein Generator wo man für paar Euro die Nacht hinkann. Ist ziemlich cool das Teil, war in einem in London


#10

@ Maiden:

Jau, ich sag dir, Jan, für mich war IZO einer der Filme des Jahres. Kann aber verstehen, dass andere damit nix anfangen können.







Aber ich will auch ins Kino und was tolles sehen…seufz ihr habt es gut, könnt so viel Sachen sehen! :’( Will auch!


#11

Ich bin auch total heiß auf IZO, naja nicht mehr lange dann müsste ja nen DVD Release kommen. Denke mal das wird einer der besseren von Miike, wird sich hoffentlich in die Reihe von Audition und Ichi einreihen.

Naja letztes Jahr gabs extra son Asia Corner oder sowas auf der Berlinale . Hoffe mal das ist dieses jahr wieder so und da sind ein paar nette Sachen dabei, Blood & Bones zum Beispiel 8)

bet


#12

Auf jeden Fall gibt es ja ne restaurierte Version von Heavens Gate!!!

Und die würd ich auch gerne sehen wollen.



Restaurierter Heaven’s Gate als Special Screening im Forum

Das Internationale Forum des Jungen Films präsentiert als Special Screening die restaurierte ursprüngliche Fassung von Heaven’s Gate. Michael Ciminos monumentaler Anti-Western von 1980 gilt bis heute als der größte finanzielle Flop Hollywoods – und unter Kritikern, vor allem außerhalb der USA, als Meisterwerk. Ergänzend ist die Dokumentation Final Cut: The Making and Unmaking of ‘Heaven’s Gate’ von Michael Epstein als europäische Premiere zu sehen.



Heaven’s Gate erzählt mit legendärer Detailtreue von den brutalen 1890er „Johnson County Wars“, in denen wohlhabende amerikanische Viehzüchter, unterstützt von Regierungsbeamten, europäische Immigranten aus dem Westen der USA vertrieben. Nicht zuletzt aufgrund seiner kritischen historisch-politischen Aussage ist der Film einer der umstrittensten der Geschichte Hollywoods, obwohl er nur selten gesehen wurde. Das Forum zeigt die von MGM/United-Artists-Archivar John Kirk aufwändig restaurierte 225-minütige ursprüngliche Schnittfassung. Nach der New Yorker Uraufführung im November 1980 wurde Heaven’s Gate von der Kritik verrissen, als „unamerikanisch“ gebrandmarkt und verschwand aus den Kinos. Eine von Regisseur Michael Cimino um mehr als eine Stunde gekürzte Fassung lief 1981 im Wettbewerb von Cannes. Das Filmfestival Venedig zeigte 1982 erstmals in Europa die ursprüngliche Fassung. Sie war letztmalig 1983 im Forum der Berlinale zu sehen; zu einem Kinostart dieser Fassung in Europa kam es nicht.



Der Misserfolg des Films bedeutete zusammen mit den auf ca. 100 Millionen US-Dollar angewachsenen Produktionskosten den finanziellen Ruin von United Artists (UA). Das legendäre Studio war 1919 von Charlie Chaplin, Mary Pickford, Douglas Fairbanks und David W. Griffith gegründet wurden.



Was genau ist bei der Produktion von Heaven’s Gate falsch gelaufen? Der Dokumentarfilm Final Cut geht den verschiedenen Theorien auf sehr kurzweilige und unterhaltsame Weise nach. Michael Epsteins Interviewpartner sind unter anderem die Hauptdarsteller Kris Kristofferson und Jeff Bridges, Kameramann Vilmos Zsigmond sowie Steven Bach, der als damaliger Vizepräsident von UA einer der Studioverantwortlichen war und mit seinem Buch „Final Cut: Art, Money, and Ego in the Making of ‚Heaven’s Gate’, the Film that Sank United Artists“ die Vorlage zu diesem Film schuf.


#13

[quote=“Maiden”]
Ich bin auch total heiß auf IZO, naja nicht mehr lange dann müsste ja nen DVD Release kommen. Denke mal das wird einer der besseren von Miike, wird sich hoffentlich in die Reihe von Audition und Ichi einreihen.

Naja letztes Jahr gabs extra son Asia Corner oder sowas auf der Berlinale . Hoffe mal das ist dieses jahr wieder so und da sind ein paar nette Sachen dabei, Blood & Bones zum Beispiel 8)

bet
[/quote]

was lief denn so in der asia ecke?

neue oder alte filme?


#14

Bei IZO bin ich eher vorsichtig mit den Erwartungen, der wird jetzt wieder SO extrem abgefeiert, daß da was faul sein MUSS. Da setz ich die höheren Beträge eher auf Kitano´s neuen Streifen.





@ clown

Bis 27 zahlt man da noch normal, erst drüber wird´s teurer. :wink:



@ Maiden

Wassen ein “Generator”??


#15

@ Clown

hm weiß noch das da auf jedenfall aktuelle Filme liefen, keine Ahnung ob da auch Filme wie Onibaba kommen.Vielleicht die alten Kurosawa Dinger.



@ Yoshitsune

Das ist ein generator <LINK_TEXT text=“http://www.generatorhostels.com/berlin/ … hostel.cfm”>http://www.generatorhostels.com/berlin/mainberlinhostel.cfm</LINK_TEXT> ist sone günstige Hostelkette


#16

Sieht im Prinzip genauso aus wie die Jugendherbergen der DJH. 12 Euro is natürlich ´n Angebot, bei diesen Läden ist´s aber teilweise extrem schwierig (grade am Wochenende), ´nen Platz zu kriegen, wenn man nicht wirklich schon auf der Matte steht, wenn der CheckIn-Schalter öffnet.



Während das Filmfest Hamburg lief musste ich zwei Nächte auf dem Bahnhof verbringen, weil das Teil, wo ich an drei anderen Tagen übernachtet hab, mittags schon ausgebucht war.


#17

[quote=“Yoshitsune”]
…Während das Filmfest Hamburg lief musste ich zwei Nächte auf dem Bahnhof verbringen…
[/quote]

Uhi, da wird sich der Hisa aber gefreut haben, dass den mal für zwei Tage besucht hast… ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D


#18

@ cps



Naja muss man sich schon vorher anmelden aufjedenfall allerdings ist das Ding so gigantisch, aber auch ganz nett mit eigener Bar und Abendprogramm und und und

Naja aber ich brauch sowas ein Glück nicht für die Berlinal 8)


#19

Hat schon jemand was zu den Ticketpreisen aufgeschnappt?? Ãœberlege ernsthaft, dieses Jahr hinzufahren, hab allerdings noch keine Infos zu Dauerkarten(preisen) o.ä. gefunden. Is ja nun auch nich mehr SO lange hin…


#20

schätze mal das wird dann zeitgleich zum Programm feststehen. Gibts eigentlich sone ultimative Karte womit du jeden tag zu jedem Film kannst??